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Thursday, 02. April 2026, 18:52
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iBoard - ABOUT

iBoard is a little practicing project, figuring out how Elixir-development and AI comes together. So, I recently wrote this Blog-server. The content here doesn’t really matter! The project is not public (yet) but will be published at GitHub once it fulfills some basic quality standards ;-)

The iBoard Project This web application is written in Elixir with Phoenix, LiveView, TailwindCSS, DaisyUI, Ecto/Postgres, to name the most important.

ExDocs

Documentation

The full dependency list reads like:

:bcrypt_elixir, "~> 3.0"
:phoenix, "~> 1.8.3"
:phoenix_ecto, "~> 4.5"
:ecto_sql, "~> 3.13"
:postgrex, ">= 0.0.0"
:phoenix_html, "~> 4.1"
:phoenix_live_reload, "~> 1.2", only: :dev
:phoenix_live_view, "~> 1.1.0"
:lazy_html, ">= 0.1.0", only: :test
:phoenix_live_dashboard, "~> 0.8.3"
:esbuild, "~> 0.10", runtime: Mix.env() == :dev
:tailwind, "~> 0.3", runtime: Mix.env() == :dev
:heroicons, github: "tailwindlabs/heroicons", tag: "v2.2.0"
:gen_smtp, "~> 1.2"
:swoosh, "~> 1.5"
:castore, "~> 1.0"
:req, "~> 0.5"
:telemetry_metrics, "~> 1.0"
:telemetry_poller, "~> 1.0"
:gettext, "~> 1.0"
:gettext_sigils, "~> 0.1.0"
:jason, "~> 1.2"
:dns_cluster, "~> 0.2.0"
:bandit, "~> 1.5"
:tzdata, "~> 1.1"
:boundary, "~> 0.10", runtime: false
:ex_doc, "~> 0.31", only: [:dev, :prod], runtime: false
:earmark, "~> 1.4"

With a big hug to this gorgeous community!

Follow the tag #iboard if you’re interested in the faith of this project.

Features so far (Buzzwords)

  • Accounts, Users (phx.gen.auth)
  • Posts, Drafts, Authors, Moderators, Likes, Followers
  • User management, invite by e-mail
  • Supports DaisyUI Themes
  • Supports Locale and Timezone
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Andi
Thursday, 18. June 2026, 04:52
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Der Fürst und seine Erben

In seinem Werk „Der Fürst und seine Erben“ wagt Peter Sloterdijk einen intellektuellen Spagat zwischen historischer Analyse und zeitgenössischer Diagnose. Der Titel evoziert bewusst Niccolò Machiavellis klassischen „Fürsten“, doch Sloterdijk erweitert den Blickwinkel: Es geht nicht nur um die Kunst der Herrschaft, sondern um das Schicksal der Macht in einer Epoche, die traditionelle Autoritäten hinterfragt.

Sloterdijk untersucht, wie sich die Figuren der Führung und die Mechanismen der Einflussnahme gewandelt haben. Wer sind die „Erben“ in einer modernen, oft führungslos wirkenden Gesellschaft? Sind es die Technokraten, die Medienmacher oder vielleicht die Algorithmen selbst? Mit seiner charakteristischen sprachlichen Präzision und einem scharfen analytischen Blick dekonstruiert der Philosoph die Illusionen der politischen Repräsentation und zeigt auf, wo die wahren Machtzentren heute liegen.

Dieses Buch ist keine einfache Gebrauchsanweisung für Führungskräfte, sondern eine tiefgründige Reflexion über die Verantwortung und die Unausweichlichkeit von Elitenbildung – ein Thema, das in aktuellen Debatten oft tabuisiert wird. Sloterdijk zwingt den Leser, unbequeme Fragen zur Struktur unserer Gesellschaft zu stellen. Für alle, die verstehen wollen, warum alte Machtmodelle kriseln und welche neuen Formen der „Fürstlichkeit“ im 21. Jahrhundert entstehen, ist diese Lektüre unverzichtbar. Ein anspruchsvolles, aber höchst gewinnbringendes Werk für den wachen Geist.

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Andi
Friday, 12. June 2026, 08:08
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The Silence That Speaks

Day of the Diary
Day of the Diary — A thumbnail (AI generated) shows an old fashioned paper diary, opened on a wooden table. A closed pen is placed between the open pages.

Today, June 14th, “world day of the diary” - we honor not just a date on the calendar, but the power of the written voice. On this day in 1942, a young girl received a diary for her birthday and began to write—words that would later move the world. A diary is more than paper and ink; it is a safe harbor for thoughts, a mirror of the soul, and a historical testament against forgetting.

By writing in our diaries today, we preserve our own truth. In a noisy world, the diary offers a space of silence where we can be honest with ourselves. Every line is a step toward self-reflection, every entry proof that our stories matter. Let us take up the pen today to record what was, what is, and what could be.

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Andi
Thursday, 11. June 2026, 03:50
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Elixir 1.20 released

Elixir 1.20 marks a historic milestone for the language: it is now officially a gradually typed language.

The most significant feature is the introduction of native, optional typing integrated directly into the compiler. Unlike previous approaches that relied on external tools, Elixir 1.20 can now define and verify type information for functions, modules, and structures directly within the code at compile time. This enables better documentation, earlier error detection, and improved tooling support (such as auto-completion) without sacrificing Elixir’s dynamism and flexibility. Developers can decide how strictly they want to apply typing in their projects.

In addition to typing, this release brings improvements to compiler performance and enhancements to pattern matching that facilitate working with the new types. It is the largest update since the introduction of protocols and defines the future direction of the language’s development towards greater safety and maintainability in large codebases.

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Andi
Wednesday, 10. June 2026, 18:56
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Wenn der Himmel kein Ende findet

Erinnerung an den Schnürlregen der 1970er

Schnürlregen
Schnürlregen — Thumbnail (AI): Blick aus dem Fenster in eine dunkel bewölkte Landschaft.

Es gibt Wetter, und es gibt den „Schnürlregen“. Dieses Wort, das vor allem in Österreich und Südbayern zu Hause ist, beschreibt kein gewöhnliches Niederschlagsereignis. Es malt ein Bild von feinen, nahtlosen Linien – wie Schnüre –, die den Himmel mit dem Boden verbinden und scheinbar ewig fallen. Wer die 1970er Jahre bewusst erlebt hat, erinnert sich oft mit einer Mischung aus Nostalgie und Grauen an die Augusttage jener Dekade, an denen dieser Regen zur dominierenden Lebensrealität wurde.

Die Atmosphäre der 1970er Jahre

In den 1970ern war das Leben noch etwas langsamer, aber das Wetter diktierte den Takt unerbittlicher als heute. Es gab keine Wetter-Apps, die stündliche Updates lieferten. Man schaute auf den Barometer an der Wohnzimmerwand oder vertraute dem Gefühl in den Knochen. Der Schnürlregen im August jener Jahre war kein kurzer Schauer, der die Hitze brach. Es war ein Dauerzustand.

Berichte und Witterungsdaten aus dieser Zeit, etwa von der ZAMG oder MeteoSchweiz, zeichnen ein Bild von extrem niederschlagsreichen Sommern in bestimmten Regionen. Der August, eigentlich der Monat der Ernte und der letzten Sommerferienwochen, verwandelte sich oft in eine graue Suppe. Der Regen fiel nicht in Tropfen, die man zählen konnte, sondern als geschlossene Wand. Die Luft roch nach nassem Asphalt, abgestandenem Heu und Erde.

Ein Gefühl der Ohnmacht und Gemütlichkeit

Für die Landwirtschaft war der Schnürlregen der 70er oft eine Katastrophe. Das Getreide auf den Feldern konnte nicht gedroschen werden, es drohte zu keimen oder zu schimmeln. Die Erntepläne gerieten ins Wanken, und die Gesichter der Bauern wurden länger. Doch für die Stadtbevölkerung und die Kinder hatte dieses Wetter auch eine eigene, fast schon gemütliche Melancholie.

Es war die Zeit, in der der Sommerurlaub ins Wasser fiel, aber auch die Zeit, in der man gezwungen war, innezuhalten. Man spielte Brettspiele am Küchentisch, hörte Radio, da das Fernsehen oft nur ein rauschendes Programm bot, oder starrte aus dem Fenster, während die „Schnüre“ prasselten. Es gab kein „schnell mal rausgehen“. Der Regen definierte den Radius des Tages.

Warum es sich so anfühlte

Klimatologisch betrachtet waren die 1970er Jahre eine Übergangsphase. Es war noch vor der drastischen Erwärmung, die wir heute erleben, aber die Wettermuster konnten extrem blockierend sein. Tiefdruckgebiete blieben oft wochenlang über den Alpen liegen und saugten feuchte Luftmassen an, die sich als ergiebiger Dauerregen entluden. Der Begriff „Schnürlregen“ passt hier perfekt: Es war kein Guss, kein Gewitter, kein Hagel. Es war ein gleichmäßiges, monotones Rauschen, das die Zeit zu dehnen schien.

Heute, in Zeiten von Klimawandel und extremen Wetterereignissen wie Starkregenfluten, wirkt der harmlose, aber endlose Schnürlregen der 70er fast schon friedlich. Er war lästig, er war kalt, aber er war selten zerstörerisch im heutigen Ausmaß. Er war einfach da. Wie eine graue Decke, die sich über den August legte und uns lehrte, dass man manche Dinge – wie das Wetter – einfach hinnehmen muss, bis sie von selbst aufhören.

Vielleicht vermissen wir heute sogar ein wenig diese Beständigkeit des Unwetters. Denn im Gegensatz zu den unberechenbaren Stürmen von heute, wusste man beim Schnürlregen wenigstens eines genau: Es wird heute nichts mehr trocken.